Auf Irrwegen nach Kippekausen

Eine einfache Fahrt mit dem PKW von Kippekausen nach Refrath ist nicht einfach. Die Kippekausener, die Hauptverbindung zwischen den beiden Refrather Ortsbereichen ist nur in eine Richtung befahrbar. Auf diese Weise ist der Hinweg nicht gleich dem Rückweg. Die Durchfahrt vom Siebenmorgen in Richtung Kippekausen ist gesperrt. Bleibt nur der Weg über den Trassweg oder die B55. Ein enormer Umweg, den nur Einheimische kennen. Immer wieder kann man ortsfremde Fahrzeuge beobachten, die verloren auf dem Siebenmorgen nicht wissen, wie man nun nach Kippekausen gelangt.

Die Bauarbeiten auf der Kippekausener gehen wie gewohnt weiter. Mittlerweile haben diese sich auf den Siebenmorgen ausgedehnt.

Das erste Baustellenschild dokumentierte eine Fertigstellung März 2008

Wie sollte man das Schild für die Kanalsanierungen auf der Kippekausener deuten? Sind die Arbeiten am Kanalnetz gemeint oder das Fertigstellen der Teerdecke? Beides hat nicht gepasst. Noch im Sommer 2008 liefen die Ausschachtungen auf der Straße. Die Parkplatzbuchten mussten eingedeckt werden und ein neuer Gehweg wurde verlegt. Sicherlich kaum zu schaffen, wenn man bedenkt mit welch dünnen Personalansatz das beauftragte Bauunternehmen die Arbeiten durchführt.

Die Leidtragenen sind die Anwohner. Über ein Jahr Baustelle – immer wieder geänderte Verkehrsführungen. Als Anlieger sind die Kosten für die Sanierungen mit zu tragen. Mehrere tausend Euro sind hier zu investieren.

Abhilfe schafft momentan nur die Fahrt mit Fahrrad. Ohnehin gesünder, weniger umwelbelastend und immens nervenschonend.

Ihre Meinung ist gefragt – wie gehen Sie mit den Baurarbeiten um?

Video zu den Bauarbeiten auf der Kippekausener

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