Flucht auf 3 Reifen und der Felge

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Bergisch Gladbach (ots) – Einer Streifenwagenbesatzung fiel in der Nacht von Samstag auf Sonntag (03.05.2009) gegen 03.30 Uhr auf der Straße “Kaule” das “Aufheulen” eines Motors auf. Kurz darauf passierte ein VW Golf den Streifenwagen. Die Beamten hefteten sich an seine Fersen und gaben deutliche Anhaltezeichen. Dies ignorierte der Fahrer jedoch und beschleunigte sein Fahrzeug auf 70 km/h, obwohl nur 30 km/h erlaubt sind.

Die Flucht führte über die Einbahnstraße Kaule gegen die Fahrtrichtung bis in die . Hier verlangsamte er zunächst die Fahrt, um sofort wieder “Gas zu geben” als ihn der Streifenwagen einholte. Er raste weiter in den Neuenweg. Beim Abbiegen geriet der Golf auf den Gehweg, streifte dort das Dach einer Bushaltestelle und riss einen Mülleimer mit sich. Trotz des erheblichen Schadens an seinem Fahrzeug, flüchtete der Fahrer mit unvermittelter Geschwindigkeit weiter über die Ferdinand-Schmitz-Straße bis in die Saaler Straße. Dort rutschte er in der Unterführung gegen den Bordstein und fuhr weiter auf die Golfplatzstraße.

Als er seinen Wagen bis auf 100 km/h beschleunigte verlor der unfallbeschädigte VW auch noch einen Reifen. Kurz darauf stellte sich ihm ein Streifenwagen in den Weg. Doch selbst der konnte die Irrfahrt nicht stoppen. Der Fahrer lenkte seinen Golf auf den Gehweg. Erst ein Verkehrsschild “Vorfahrt gewähren”, gegen das der Wagen rutschte, konnte ihn zum Stillstand bringen. Zwar versuchte der Fahrer seinen Wagen noch einmal zu starten, was ihm jedoch aufgrund der enormen Unfallschäden nicht mehr gelang.

Den Beamten gegenüber verhielt sich der 19-Jährige sehr aggressiv und aufbrausend. Ein Atemalkoholtest verlief positiv, es wurde eine Blutprobe angeordnet. Der Fahrer selber gab zu, am Vortag auch noch einen Joint geraucht zu haben.

Der junge Gladbacher konnte nicht einmal eine gültige Fahrerlaubnis vorweisen und auf seinem Auto waren ungültige Saisonkennzeichen von 2008 montiert.

Da sich der Mann nicht beruhigen wollte, “durfte” er die restliche Nacht zur Ausnüchterung in einer Zelle verbringen.

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