Polizei bilanziert Silvesternacht

Rheinisch-Bergischer Kreis (ots) – Die Kreispolizei RheinBerg registrierte in der Silvesternacht mehr Einsätze als im Vorjahr.

In der Zeit vom 31.12.2009, 18.00 Uhr bis 01.01.2010, 06.00 Uhr musste die Polizei zu insgesamt 100 Einsätzen ausrücken. Beim eher ruhigen Jahreswechsel vor einem Jahr waren es 77, beim Jahreswechsel 2007/2008 ebenso insgesamt 100.

Während dabei die Anzahl der Einsätze in den Städten und Gemeinden Overath (9), Rösrath (9), Odenthal (2), Kürten (2) und Leichlingen (11) etwa gleichbleibend war, wurden die Beamtinnen und Beamten in Burscheid (5, Vorjahr 2), Wermelskirchen (14, Vorjahr 7) und Bergisch Gladbach (48, Vorjahr 36) häufiger gerufen.

Einsätze, anlässlich von Randalierern oder handgreiflichen Auseinandersetzungen, bewegten sich kreisweit in etwa auf Vorjahresniveau (30, Vorjahr 25), dabei gab es keine spektakulären Tatgeschehen.

Mehr Einsätze gab es im Zusammenhang mit Sachbeschädigungen (7, Vorjahr 4), Ruhestörungen (10, Vorjahr 2) und dem unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern (13, Vorjahr 4).

Ob dies auch der Grund für einen Dachstuhlbrand in der Straße Forstring in Wermelskirchen heute Morgen gegen 04.00 Uhr war, ist offen. Gäste der Hausbewohner bemerkten das Feuer rechtzeitig, so dass niemand verletzt wurde. Allerdings ist das Haus derzeit unbewohnbar, Bewohner und Gäste (4 Erwachsene und 3 Kinder) konnten alle bei Nachbarn und Freunden untergebracht werden. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Gegen 01.00 Uhr benachrichtigte eine Verkehrsteilnehmerin, dass sie in Wermelskirchen an der Dellmannstraße in Höhe der Fußgängerbrücke im Gebüsch gegenüber der Feuerwache eine verletzte Person gefunden habe. Der 20-Jährige aus Nauendorf in Sachsen-Anhalt, der erheblich unter Alkoholeinfluss stand, wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, wo er stationär verblieb. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird davon ausgegangen, dass er aufgrund des Alkoholisierungsgrades von der Brücke ins Gebüsch gestürzt war. Zeugen, die den Mann vor 01.00 Uhr auf der Brücke gesehen haben, werden gebeten, sich mit der Polizeiwache Wermelskirchen unter 02196/941600 in Verbindung zu setzen.

Erfreuliches gibt es aus dem Verkehrsbereich zu berichten. Es wurden kreisweit weder Verkehrsunfälle unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss noch entsprechende Verkehrsverstöße registriert. Wir führen dies auch auf die Appelle der Polizei zurück, an Silvester (aber nicht nur dann) Fahrgemeinschaften mit nüchternem Fahrer zu bilden oder auf Taxen bzw. öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen und nicht sein eigenes oder das Leben anderer zu gefährden.

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